Noch nicht im Amt, schon zieht Christina Schlicker den Unmut über die Verwaltung auf sich.

 
Foto: cs

Christina Schlicker,
Bürgermeisterkandidatin

 

Helmut Öhlerking, stellv. Vorsitzender der Abteilung SPD Neustadt-Nord, vertritt dort die Ortschaft Bevensen mit den Ortsteilen Bevensen, Büren und Laderholz, hatte Christina Schlicker, Bürgermeisterkandidatin, in die "Alte Schule" nach Laderholz eingeladen.
Seine Frau Dagmar hatte mit "ihren Jungs" Helmut Öhlerking und Henry Oehlerking (man beachte die Schreibweise) die Tafel mit vorweihnachtlichen Accessoires, Kuchen und Kaffee bestückt.

 

Christina Schlicker stellte sich den ca. 17 Besucher*innen mit ihrem Lebenslauf vor. Die ließen nicht viel Zeit verstreichen und legten gleich los.

Großer Unmut wurde zu der empfundenen Kundenunfreundlichkeit der Verwaltung vorgetragen. „Niemand würde sich dort verantwortlich fühlen, man würde hin und her geschickt und das sehr unfreundlich“, äußerten einige Besucher.

Christina Schlicker wies darauf hin, dass die Verwaltung ein hochspezialisiertes Kompetenzzentrum ist. Um die konkreten Anliegen der Bürger*innen auf die jeweilige fachliche Ebene herunterzubrechen bedürfe es einer Schnittstelle, die als erster Ansprechpartner das Anliegen fachlich, schnell und autorisiert der Fachabteilung zuordnen und es empathisch vermitteln kann. Damit würde die Kundenfreundlichkeit und Kundenzufriedenheit verbessert werden. Dies würde sie als Bürgermeisterin sofort in Angriff nehmen.

Die etwas chauvinistische Frage eines Gastes, ob sie die Aufgabe „als Frau“ bewältigen könne, konnte Christina Schlicker mit ein paar fachlichen Hinweisen und ihrem guten Kontakt zur Verwaltung souverän beantworten.

Sie wies unter anderem darauf hin, dass die Themen Feuerwehr, Straßenausbau / Bahnübergänge, Radwege und andere in der Planung für 2019 Priorität hätten. Eine Prioritätenliste zum Straßenausbau könne von der Verwaltung zur Verfügung gestellt werden.

Andere Themen wie Haushalt und Finanzen bis 2023 konnte Christina Schlicker kurz erläutern.

Man war sich einig, dass Industrieansiedlung ohne eine schnelle Internetversorgung nicht funktioniert. Windenergiegebiete, Kindergartenplätze, Busverbindungen und Dorferneuerungsprogramm interessierten die Besucher ebenfalls.

Christina Schlicker ermutigte alle, sich mit anderen Gemeinden, die mit Dorferneuerungsprogrammen Erfahrung gesammelt haben, zu vernetzen.

„Verbundortschaften würden positiv aufgenommen. Die Ortsräte sollten Ziele definieren und erst danach die Ressourcen zur Umsetzung vor Ort erschließen, dann Antrag an den Rat stellen".

hh

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