Änderung des Windstrom-Trassenverlaufs Sued.Link im Neustädter Land

 
Foto: BNA
 

„Um die Energiewende vollziehen zu können, ist ein Netzausbau richtig und wichtig. Dennoch wirft die nun von TenneT vorgebrachte Änderung der Route, die jetzt durch den westlichen Teil der Region führen soll, eine Reihe von Fragen auf“, so die Bürgermeisterkandidatin Christina Schlicker.

 

„Diese Entscheidung hat insbesondere Auswirkungen ....für Landwirte oder Eigentümer von Flächen, die für die Verlegung der Erdkabel benötigt werden. Dazu sind Fragen bezüglich Naturschutzes bislang ungeklärt. Es ist unerlässlich, dass TenneT Antworten hierzu schnellstmöglich liefert, um die Auswirkungen für Mensch und Umwelt möglichst klein zu halten“, fordert Schlicker weiter.

Der Netzbetreiber weist unter anderem darauf hin, 

- dass landwirtschaftliche Flächen, die durch die Trasse mit Überland-Hochspannungsleitungen betroffen sind von Gutachtern auf ausgefallene Erntebeträge eingeschätzt werden und den Landwirten ein lebenslanger Betrag ausgezahlt wird, der den Verlust durch Nichtbestellung und ausgefallener Ernte ausgleichen soll,

- dass es ein Recht auf Verlegung von Erdkabeln gibt https://www.tennet.eu/de/unser-netz/onshore-projekte-deutschland/suedlink/technik-und-bau/erdkabel/

- dass im Falle von Flüssen, FFH-Gebieten, Eisenbahnschienen und Ähnlichem Unterbohrungen, sogenannte HDDs ((Horizontalbohrverfahren) ) zum Einsatz kommen. Tiefwurzelndes Gehölz soll auf diese Weise keine Beeinträchtigung erfahren.

- dass die Bauphase im ausgewiesenem Gebiet nicht länger als vier Wochen dauern soll. 

- dass für das Entstehen von Schäden, die Bauherren dafür aufkommen– und das zeitlich unbegrenzt.

- dass in einer Tiefe von 1,65 Meter insgesamt acht Kabel, und das jeweils paarweise mit Plus- und Minus-Polen verlegt werden. 

- dass zwischen den Kabel-Paaren ein Abstand von rund fünf Metern eingehalten wird. 

- dass im Betrieb die Kabel sich auf 40 Grad Celsius erwärmen, 

- dass durch Ummantelungen an der Oberfläche davon kaum etwas zu merken sein soll.

- dass alle bisher vom Kreis, von Kommunen, Institutionen und Privatpersonen an TenneT und Transnet BW eingegebenen Hinweise gegen den Trassenverlauf  nicht automatisch in die Bewertung durch die Bundesnetzagentur (BNA) einfließen. 

- dass innerhalb einer gesetzten Frist diese und auch neu hinzugekommene Faktoren zwingend schriftlich an die BNA  gegeben werden müssen. 

- dass jeder, der einen Hinweis eingibt, anschließend zu einem Erörterungstermin geladen wird.

hh

 
 
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