Positionen und Ziele der Bürgermeisterkandidatin Christina Schlicker – Teil I

 
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v.l. Christina Schlicker, Sabine Langer

 

Auf der ersten Pressekonferenz vor der Bürgermeister*innenwahl am 26.05.2019 stellte Schlicker zwei Schwerpunktthemen vor, die ihr besonders wichtig sind:

- Sozialer Wohnungsbau und
- Sicherheit im Neustädter Land.

 
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v.l. Dorothee Gade-Schniete (Neustädter Zeitung), Julie Chaput (Meer Radio 88.0), Christina Schlicker, Sabine Langer (Stellv.Parteivorsitzende), Kathrin Götze (HAZ, Leinezeitung)

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„Menschen mit geringem Einkommen sind durch die steigenden Wohnkosten häufig finanziell überfordert. Aber auch für Menschen mit Behinderung, Rentnerinnen und Rentner, große Familien, Zuwanderer, junge Erwachsene und alleinerziehende Mütter und Väter ist die Lage besonders schwierig“, mahnt Schlicker an. 

Neustadt wächst, aber nur knapp 2 % aller Haushalte sind Sozialwohnungen in Neustadt mit allen Ortschaften.

Schlicker: „Der Mangel an Sozialwohnungen in unserer Stadt ist ein Armutszeugnis“.

In drei Ansätzen will sie das ändern.

          1.)

  • Steigerung der Bautätigkeit im Bereich des öffentlich geförderten Mietwohnungsbaus, barrierearmen- oder barrierefreien Wohnraum schließt sie damit ein.

  • Belegungs- und Mietpreisbindungen.

  • bessere Förderkonditionen mit dem Land aushandeln.

2.)

  • Kommunale Flächen sollen nach Konzeptqualität vergeben werden, zum Beispiel mit der Vorgabe einer Quote für den geförderten Mietwohnungsbau.

    3.)

  • Imagekampagne für den sozialen Wohnungsbau. 

    Dazu gehören realistische Vorstellungen über die Zielgruppe vermitteln, zum Beispiel, dass große Teile der arbeitenden Bevölkerung sowie Rentnerinnen und Rentner mit mittlerem und geringem Einkommen wohnberechtigt sind.

  • Enge Kooperation mit Wohnungsgenossenschaften und weiteren Wohnungsanbietern.

 

Ein „heißes Eisen“ will Schlicker anpacken, wenn sie sich für mehr Sicherheit für die Bevölkerung in Neustadt und Umgebung ausspricht. Obwohl gut zwei Drittel aller Straftaten im Neustädter Land von der hiesigen Polizei aufgeklärt wurden, hat Schlicker durch Gespräche den Eindruck gewonnen, dass ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis der Menschen vorhanden ist. Hierauf möchte Schlicker zusammen mit der Polizei, dem Fachbereich Bürgerdienste und einem Kommunalen Ordnungsdienst in Neustadt reagieren.

Zum Aufgabenspektrum dieses Ordnungsdienstes könnte aber auch die Vermeidung der illegalen Entsorgung von Abfällen und Sperrmüll z. B. am Erichsberg oder am Bahnhof gehören.

Auch zur Freiwilligen Feuerwehr hat Schlicker einige Vorhaben.

"Ehrenamtlich tätige Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner brauchen für ihren Dienst gute Rahmenbedingungen", führt Schlicker aus. Diese reichen von qualifizierter Aus- und Fortbildung, qualitativ guter Schutzkleidung und zeitgemäßer Feuerwehrhäuser bis zu modernen Fahrzeugen und Geräten. Dies ist ihr, wie auch die entsprechende Kinder- und Jugendarbeit und die bessere finanzielle Unterstützung der Betreuerinnen und Betreuer in Jugendzeltlagern, ein großes Anliegen.

In der vorgesehenen zentralen Kleiderkammer in Neustadt soll sich z.B. ein Vorrat an Tauschkleidung und Wetterschutzjacken befinden, damit die Feuerwehrkräfte im Ernstfall wieder schnell zum Einsatz ausrücken können.

Schlicker vermittelte den Eindruck „Ich bin bereit, packen wir´s an!“

hh

 
    Kommunalpolitik     Niedersachsen
 

 


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