Kick-off-Veranstaltung von AWO-IZN zur Verbesserung der Integration ausländischer Mitbürger*innen in Neustadt.

 
Foto: hh
 

Der Leiter des IZN, Sascha Omari, begrüßte die Gäste und freute sich besonders über den Besuch der Bürgermeisterkandidatin Christina Schlicker.

Die Familie Jumaa aus Syrien bot, zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Essen (Falafel) und Trinken für die Mitglieder des Arbeitskreises Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen aus Neustadt, Wunstorf und Garbsen an, die zu ihrem vierteljährlichen Arbeitstreffen zusammengekommen waren.

 

Die beiden Jugendlichen Raghad Jumaa (15) und Mala Jumaa (19), sind zusammen mit Vater, Mutter und kleinem Bruder seit ca. einem Jahr in Deutschland, sprechen schon gut Deutsch und fühlen sich im Neustädter Land wohl. Nach Hannover möchten sie nicht so gern, dort ist Raghad schon mal wegen ihres Kopftuches angepöbelt worden. 

Als sie in Neustadt ankamen, mußten sie zuerst mit 6 Personen in einem Zimmer des ehemaligen Hotels „Scheve“ leben- nicht sehr angenehm, sagt Raghad, aber jetzt leben sie im Umland und fühlen sich wohl.

Leider werden wir die Familie wohl bald nicht wiedersehen. Sie sind aus Syrien (Damaskus) über den Libanon mit dem Flugzeug nach Spanien gekommen. Dort müssen sie jetzt wieder hin, wegen des Ersteinreiselandes der EU. Blöd nur, dass wir wieder eine andere Sprache lernen müssen, meint Mala.

Der Standortleiter der „Oskar Kämmer Schule“, Dirk Schulte, erläuterte unter anderem die Umsetzung der Forderung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), in der es heißt: „Ziel ist es, alle Menschen, die dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland leben, in die Gesellschaft einzubeziehen.

Sie stehen dafür in der Pflicht, Deutsch zu lernen sowie die Verfassung und die Gesetze zu kennen, zu respektieren und zu befolgen.“ 

https://www.bamf.de/DE/Service/Left/Glossary/_function/glossar.html?lv3=1504494&lv2=5831826

Diese Forderung sei im Unterricht von Beginn an zum Beispiel mit einer Bildersprache gut zu vermitteln, so Schulte.

Schlicker: „Dem Integrationsprojekt von Sascha Omari wünsche ich größten Erfolg.“

Seit Anfang 2016 besteht das AWO Integrationszentrum (IZN) in der Kernstadt Neustadt. Für rund 70 Geflüchtete ist hier Platz und Raum zum Leben, Kochen, Lernen, Spielen und um sich eine neue Zukunft aufzubauen. Größtenteils leben im IZN Familien mit Kindern aus dem Iran, Irak, Afghanistan, Türkei und Syrien.

hh

2019_05_28_AWO_IZN_06Foto: hh
2019_05_28_AWO_IZN_01Foto: hh
2019_05_28_AWO_IZN_02Foto: hh
2019_05_28_AWO_IZN_04Foto: hh
2019_05_28_AWO_IZN_05Foto: hh
2019_05_28_AWO_IZN_08Foto: hh
2019_05_28_AWO_IZN_07Foto: hh
2019_05_28_AWO_IZN_09Foto: hh
2019_05_28_AWO_IZN_11Foto: hh
2019_05_28_AWO_IZN_12Foto: hh
 
    Europa     Kommunalpolitik     Sozialstaat
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Selbstverständlich beachten wir die Vorschriften des Datenschutzes.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.