FRAUEN ZWISCHEN FAMILIE UND BERUF

 
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16 Frauen und drei Männer sind der Einladung von Bürgermeisterkandidatin Christina Schlicker zum Thema „Frauen zwischen Familie und Beruf“ gefolgt. Unterstützt wurde sie von Bärbel Heidemann, ehemalige Gleichstellungsbeauftragte, Wiebke Osigus, MdL und Anne Doillon, Studienrätin.

 
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v.l.: Bärbel Heidemann, Wiebke Osigus, Christina Schlicker, Anne Doillon

Schlicker umriss zuerst das komplexe Problemfeld, bevor Anne Doillon detailliert die Situation schilderte, die sie - beispielhaft für viele ähnliche Fälle - erlebte, als es darum ging Familie, Wohnortsuche, Kinder, ihren Beruf und den ihres Mannes in Einklang zu bringen und keine Unterstützung der entfernt lebenden Verwandtschaft in Anspruch nehmen konnte. Knack-und Angelpunkt war die Unterbringung der Kinder in einer Kita. Offenbar schwer umsetzbar in Neustadt. „Die Vereinbarkeit all dieser Bedingungen - für mich eine große Gratwanderung“, so Doillon.

Wiebke Osigus machte darauf aufmerksam, dass die sehr unterschiedlichen Strukturen zwischen den Generationen wie zum Beispiel alleinerziehende Mütter oder Väter, Patchworkfamilien, Schichtarbeitende Eltern, Selbständige etc. das Problem verschärfen.

Das Kultusministerium der SPD-geführten Landesregierung unternehme zur Zeit große Anstrengungen durch die Schaffung neuer Ausbildungsstellen für Sozialpädagogik, der Schulgeldbefreiung für Sozialberufe und zusätzlich einem Pilotprojekt für Seiteneinsteiger in die Sozialberufe mit verkürzter Ausbildungszeit.

Die Kriterien der Zuweisung von Krippenplätzen durch die Verwaltung haben auf die unterschiedlichen Strukturen Rücksicht zu nehmen, „Eigentlich funktioniere das ganz gut, aber man könne nicht immer einen Platz vor Ort bekommen. Für die Planung brauche eine Kita die Vorlaufzeit der Anmeldung von ca. 1 Jahr“, so eine Erzieherin.

Das so technisch klingende Problem „Bereitstellung von ausreichenden Kita-Plätzen“ wurde in der Gesprächsrunde sehr differenziert und mit großer persönlicher Betroffenheit diskutiert. 

Schlicker: „Wir müssen den Familien mehr Planungssicherheit geben.“

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