Bürgermeisterkandidatin Christina Schlicker trifft sich mit Bürgerinitiative „Besseres Wasser“ – Schlicker: „Reduzierung der Nitrat-Werte im Wasser dringend erforderlich!“

 
Foto: hh

Anwesend waren Bürgermeisterkandidatin Christina Schlicker, Ratsmitglied Ferdinand Lühring, Ratsmitglied Josef Ehlert, Axel Schlicker und von der BI-Wasser Rüdiger Arand aus Schneeren, Thomas Rätzke aus Schneeren und Horst Hoffmann aus Mardorf

 

Die Reduzierung der Nitrat-Werte und damit eine Verbesserung der Wasserqualität ist eines der obersten Ziele der SPD-Bürgermeisterkandidatin Christina Schlicker. Um sich einen umfassenden Überblick über die derzeitige Situation zu verschaffen, traf sich Schlicker am vergangenen Samstag mit der Bürgerinitiative „Besseres Wasser“.

 

Bei dem Treffen bestand Einigkeit, dass zügig Maßnahmen eingeleitet werden müssen, um den Grenzwert von 50mg/l Nitrat im Wasser des Wasserverbands Garbsen/Neustadt deutlicher als bisher zu unterschreiten. „Momentan liegt der Schwellenwert hier bei 40mg/l. In der EU-Grundwasserrichtlinie 2006/118/EG und der deutschen Grundwasserverordnung ist festgelegt, dass bereits bei Erreichen von dreiviertel des Grenzwertes, also bei 37,5mg/l Nitrat, Gegenmaßnahmen, also eine Trendumkehr, einzuleiten sind. Diese hat für die SPD in Neustadt oberste Priorität“, so die Bürgermeisterkandidatin. 

Zunächst müsse versucht werden, die Fördermenge des Schneerener Wasserwerkes wieder zu erhöhen. Am Sinnvollsten erscheint laut Schlicker die Erhöhung der Fördermenge auf 3,2 Millionen m3/a. Die bislang genehmigte Fördermenge wurde hier kürzlich auf 2,5 Millionen m3/a reduziert. Bei voller Auslastung jedoch ergäben sich 0,7 Millionen m3/a Wasser mehr, die der Wasserverband Garbsen/Neustadt erwerben müßte. Somit könnte die Fördermenge des schwerstbelasteten Brunnens in Hagen um 0,7 Mio m3/reduziert und das Schneerener Wasser dem Hagener beigemischt und auf diese Weise die Nitratbelastung reduziert werden.

„Diese Lösung wäre auch ohne überhöhte Investitionen umsetzbar“, betonte Schlicker. Andere technische Lösungen zur Reduzierung von Nitrat im Wasser seien hingegen mit hohen Investitionen verbunden und führten zudem zu unerwünschten Veränderungen der Wasserqualität.

Um die Nitratwerte im Wasser zu reduzieren wurde vereinbart, mit allen am Prozess beteiligten Personen umgehend Gespräche zu führen.

fl

 
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