Katarina Barley in Hannover

 
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Zahlreiche Besucher haben sich am Sonntagmorgen im Biergarten der „Nordkurve“ eingefunden um die Bundesjustizministerin und Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl zu begrüßen und Fragen an sie zu richten.

 

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den OB-Kandidaten Marc Hansmann ergriff Bernd Lange das Mikrofon um beinahe gebetsmühlenartig die Forderungen der SPD unter anderem nach einer europaweiten Mindestlohnregelung zu stellen.

Katarina Barley traf mit Verspätung ein, wurde herzlich mit einem Tee begrüßt und beginnt mit der launigen Bemerkung: „Recht und Leidenschaft geht!“ und erläutert in drei Punkten, warum sie als Juristin und Justizministerin als Spitzenkandidatin zur Europawahl angetreten ist.

1.)

Das Erasmus-Stipendium hat ihr ermöglicht, ein Jahr in Paris zu studieren. Dort habe sie ihren Lebenspartner kennengelernt und fügt hinzu „20% aller Erasmusteilnehmer*innen hätten einer Studie zufolge dabei einen Lebenspartner/ eine Lebenspartnerin gefunden“.

2.)

Sie habe in „Europarecht“ promoviert. Der Zustand in Europa würde sie unruhig machen und ärgern. „Wenn alle in Großbritannien bei dem Referendum zur Wahl gegangen wären, hätte es nach ihrer Meinung keinen BREXIT gegeben. Sie habe in der ländlich geprägten Wohngegend ihres Vaters in GB nachgefragt, warum dort 75% der Gemeinden für den BREXIT gestimmt hätten.

Der Grund wäre der Zuzug billiger Arbeitskräfte aus dem europäischen Ausland gewesen, der zu großer Konkurrenz geführt hätte. Barley: “Kein Mensch soll aus Not aus seinem Land gehen müssen. 60% des durchschnittlichen Einkommens wären nötig um im eigenen Land leben zu können“.

3.)

Der „Zustand ihrer geliebten Partei“ sei der dritte Grund ihrer Entscheidung. „Wir sind besser !“ rief sie begeistert den Anwesenden zu und weist unter anderem auf die EU-Unterstützung für die Umsetzung der "Jugendgarantie" hin. 

Die "Jugendgarantie" ist die Zusage aller EU-Mitgliedstaaten, zu gewährleisten, dass alle jungen Menschen unter 25 Jahren innerhalb von vier Monaten, nachdem sie arbeitslos geworden sind oder ihre Ausbildung abgeschlossen haben, ein hochwertiges Angebot für

  • eine Beschäftigung,

  • eine Weiterbildungsmaßnahme,

  • eine Lehrstelle, einen Ausbildungsplatz oder

  • ein Praktikum

erhalten. Der Anspruch soll auf unter 30 Jährige erweitert werden.

 

Quelle: http://https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1079&langId=de

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