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Foto: Dr.Carola Reimann

22. Mai 2019: Sozialministerin Dr. Carola Reimann unterstüzt Projekt "Mehrgenerationenwohnen"

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Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, kam auf Einladung von Wiebke Osigus (MdL) heute nach Neustadt in die Gemeinde Mandelsloh, um sich über das Projekt "Mehrgenerationenwohnen in Mandelsloh" zu informieren.
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Wie lange dauert ein „Langer Atem?“

Bei dem Projekt „Quartier Mandelsloh“ mehr als 20 Jahre, erläutert Bodo Messerschmidt und hat es inzwischen in die Hände seiner Tochter Wiebke gegeben, Koordinatorin und Projektleiterin. Ihr Credo: „Wir können nicht verhindern dass wir älter werden, aber wir können verhindern, dass wir uns dabei langweilen“

Hinter dem Begriff „Quartier Mandelsloh“ verbirgt sich die Idee des „selbstbestimmten Mehrgenerationenwohnens“.

Wiebke Messerschmidt hat sich ein hohes Ziel gesetzt. Sie will mit Hilfe der Diakonischen Altenhilfe Leine-Mittelweser (Dalm) eine Reihe verschiedener Träger zu einer Kooperation veranlassen, die dies ermöglichen soll. Die Grafik verdeutlicht dies.

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Und dabei benötigt sie die Unterstützung von verschiedenen Seiten.

Heute kam die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Carola Reimann auf Einladung von Wiebke Osigus und Christina Schlicker in die „Curata“ Pflegeinrichtung nach Mandelsloh.

Nach einer kurzen Vorstellung durch den Einrichtungsleiter Marco Battmer ergriff die Ministerin sogleich das Wort.

„Lange sei im Pflegebereich nichts passiert, obwohl man die Entwicklung der ansteigenden Zahl älterer Menschen hätte sehen müssen“, so die Ministerin. Ihr Ministerium würde zur Zeit gewaltige Anstrengungen unternehmen, dieses Versäumnis in kurzer Zeit aufzuarbeiten. Dazu habe sie eine konzertierte Aktion aller kirchlichen, weltlichen und privatenTräger, ins Leben gerufen. Reimann: „Ich will alle an einen Tisch bringen und jeder muss sagen, was er einbringen kann.“

Mehrere Punkte sind in der Beratung:

  • Tarifgerechte Bezahlung,

  • Pflegepauschalen (ab 30.06.2019 kommt eine bundeseinheitliche Regelung),

  • Eigenanteile in der Pflege

  • Steuermittel und Beiträge,

  • Ausbildung der Fachkräfte (beteiligt sind Kultus-, Sozial- und Wissenschaftsministerium),

  • Digitalisierung im Pflegebereich,

  • Interdisziplinäre Arztversorgung etc..

Komplexe Aufgaben, die auch das Projekt „Quartier Mandelsloh“ betreffen und die es verdienen in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen zu werden.

Eine energische Ministerin, die den Eindruck vermittelte, dass diese sozialpolitischen Aufgaben bei ihr in sehr guten Händen liegen.

hh

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